Staudrucksonde

  • Wirkdruck-Durchflussmessung von Flüssigkeiten, Gasen oder Dämpfen in Rohren oder Kanälen
  • Robuste Konstruktion
  • Hohe Langzeitstabilität
  • Unempfindlich gegenüber Abrassion
  • Unempfindlich gegenüber Ablagerungen
  • Niedrige Installationskosten
  • Minimierte Ein- und Auslaufstrecken
  • Geringe Druckverluste
  • Nennweiten DN 15 bis DN 8200
  • Materialien: Edelstahl, CrMo Stahl, Hastelloy C, Inconel, Monel, Titan PVDF und andere auf Anfrage
  • Genauigkeit: < +0,5% v.M. bis 1% v.M. (abhängig vom System)
  • Reproduzierbarkeit: +0,1 %
  • Mess-Spannen bis 30:1 möglich (abhängig von der Anwendung)
  • Komplettes System zur Masse- oder Normvolumendurchflussmessung lieferbar Temperatur: -100°C bis +900°C
  • Druckstufen: PN 10 - PN 400

PTF Durchflusssonde

Wirkdruckdurchfluss-Sonden werden zur Durchflussmessung von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen in Rohren oder Kanälen eingesetzt. Durch ihre große Auslegungsflexibilität in Verbindung mit der robusten Konstruktion, bei gleichzeitig niedrigen Installations- und Folgekosten, sind diese Durchflussmesser besonders für den rauhen Prozessbetrieb in Industriebereichen wie der Chemie, Petrochemie, Kraftwerken und der Wasserindustrie geeignet. Die Funktion der PTF-Sonden basiert auf der vom Prandtl´schen Staurohr bekannten Wirkdruckerzeugung durch Verzögerung einer Stromlinie innerhalb der Medienströmung bis zum Stillstand. Nach dem Gesetz der Energieerhaltung wird die Bewegungsenergie dieser Stromlinie in potentielle (Druck-) Energie umgewandelt, woraus an der Staustelle ein Druckanstieg folgt. Durch eine zweite Druckentnahme, bei der eine Stauung von Stromlinien vermieden wird, erhält man die Größe des statischen Druckes innerhalb der Rohrströmung. Die Druckdifferenz wird ermittelt, indem der gestaute Druckauf der Plusseite eines Differenzdruck-Transmitters, der ungestaute - also rein statische Druck - auf dessen Minusseite geführt wird. Dieser Differenzdruck ist proportional zum Quadrat der Fließgeschwindigkeit und hängt ab von der Dichte des Mediums. Die PTF-Durchflußsonde weicht von der “reinen Lehre” des Prandtl-Rohres ab, da auf der Seite der statischen Druckentnahme bei ihr ein Druck anliegt, der kleiner ist als der statische Druck. Dies hat jedoch den Vorteil, dass bei gleicher Strömungsgeschwindigkeit ein größerer Differenzdruck erzeugt wird. Diese Abweichung wird durch eine Korrekturgröße, den sogenannten “k-Faktor” berücksichtigt.

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